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Altersflecken Ursache?

Gibt es ein Mittel gegen Altersflecken?

Gibt es eine Creme gegen Pigmentflecken?

Kann man Pigmentflecken abdecken?

Pigmentflecken im Gesicht?

Sind Pigmentstörungen behandelbar?

Was hilft gegen Pigmentflecken?

Was ist eine Pigmentstörung?

Was kann man gegen Altersflecken im Gesicht tun?

Wie entstehen Pigmentstörungen?

 

Welche Arten von Pigmentstörungen gibt es?

Sommersprossen

Sommersprossen sind in der Regel harmlos und gehen auf einen Anstieg des Pigments Melanin in der Haut zurück. Zur Bildung der Sommer…

Melasma

Ein Melasma ist eine Form der Hyperpigmentierung verursacht durch eine erhöhte Produktion an Melanin. Betroffen von …

Weißfleckenkrankheit / Vitiligo

Vitiligo ist eine chronische Hautkrankheit, die durch Pigmentverlust weiße Flecken auf der Haut verursacht. Der Pigmentverlust …

Altersflecken

Durch eine über Jahre anhaltende intensive UV-Strahlung kommt es zu chronischen, Licht bedingte Hautveränderungen zu denen auch die Altersflecken zählen wobei es zu einer vermehrten Einlagerung …

Café-au-lait-Flecken

Bei Café-au-lait-Flecken handelt es sich um eine Hyperpigmentierung, die meist schon angeboren ist. Diese Art der Hyperpigmentierung kann vereinzelt aber auch mehrfach an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten. …

postinflammatorische Hypopigmentierung

Die postinflammatorische Hypopigmentierung ist die Folge von viele entzündlich ablaufenden Hauterkrankungen wie z. B. der Psoriasis. Kommt es in Folge einer …

Pigmentstörungen allgemeine Hintergrundinformationen

Medizinischer Hinweis!

Wie ist die Haut aufgebaut und wie erfolgt die Färbung der Haut?

  • Unsere Haut besteht aus drei Schichten, der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Die unterste Schicht der Oberhaut ist die Basalzellschicht in welcher sich die Pigmentzellen der Haut befinden. Diese Pigmentzellen werden auch als Melanozyten bezeichnet.
  • Durch die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung wird in den Melanozyten das Pigment Melanin gebildet. Dieses Melanin wird an die sich in der Umgebung befindlichen hornbildenden Zellen (Keratinozyten) abgegeben. In den Kerationzyten lagert sich das Melanin um den Zellkern an.
  • Das Melanin absorbiert die energiereiche, schädliche UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht und bildet so eine Art Schutzschild für die im Zellkern befindliche DNA.
  • Ist die Haut durch Sonnenbaden oder auch häufige Besuche im Solarium einer gesteigerten UV-Strahlung ausgesetzt reagiert der Körper mit einer verstärkten Melanin Produktion. Diese führt letztlich zu einer Bräunung der Haut.
  • Die Bildung und der Abbau von Melanin sind ein kontinuierlicher Prozess im Rahmen der Zellerneuerung. Das heißt nimmt die Sonnenlicht- und somit die UV-Exposition ab, wird die Melaninproduktion gesenkt und die Hautfarbe wird wieder heller.

Was ist eine Pigmentstörung?

  • Liegt eine Pigmentstörung vor wird dies in der Medizin auch als abnorme Pigmentierung der Haut bezeichnet.
    Generell unterscheidet man bei den Pigmentstörungen zwischen zwei verschiedenen Ausprägungen:

verstärkte Pigmentierung = Hyperpigmentierung
(die Haut ist stärker gefärbt als normal)

verringerte Pigmentierung = Hypopigmentierung 
(die Haut ist schwächer gefärbt als normal)

Diese beiden Arten der Pigmentstörung werden im einzelnen in Abhängigkeit der Ursache noch weiter differenziert.

  • Eine Pigmentstörung kann kleine, örtliche stark begrenzte Gebiete aber auch großflächig die Haut ganzer Körperregionen betreffen und dabei zeitlich begrenzt oder dauerhaft auftreten.

Bemerken Sie an den Pigmentflecken Veränderungen hinsichtlich Größe, Farbe oder Form bzw. jucken oder bluten diese suchen Sie umgehend einen Hautarzt zur weiteren diagnostischen Abklärung auf.

Welche Hautveränderungen gehören zu den Hyperpimentierungen?

Bei einer Hyperpigmentierung liegt ein Überschuss an dem Pigment Melanin vor.
Veränderungen der Hautfarbe der eine Hyperpigmentierung zugrunde liegt sind:

Welche Hautveränderungen gehören zu den Hypopigmentierungen?

Bei einer Hyperpigmentierung liegt ein Überschuss an dem Pigment Melanin vor.
Veränderungen der Hautfarbe der eine Hyperpigmentierung zugrunde liegt sind:

Ursachen für eine Hyperpigmentierungen?

Wie bereits dargestellt, liegt bei einer Hyperpigmentierung eine Zunahme von Melanin in der Haut vor. Ursachen für eine Hyperpigmentierung gibt es verschiedene. So kann eine Hyperpigmentierung angeboren sein oder aber sich erst im Laufe des Lebens entwickeln. Die Hauptursache für die Entstehung einer Hyperpigmentierung sind UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht oder der Sonnenbank im Solarium. Andere Faktoren die bei einer Hyperpigmentierung eine Rolle spielen sind der Alterungsprozess der Haut, Hormonschwankungen z. B. im Rahmen der Schwangerschaft und natürlich auch die individuelle genetische Situation.

Ursachen für eine Hypopigmentierungen?

Eine Hypopigmentierung wird wie bereits erwähnt durch einen Mangel an Melanin ausgelöst, dieses Defizit ist dann die Ursache für eine zu geringe oder gar keine Pigmentierung der Haut. In der Folge des Mangels bilden sich dann Hautareale, die deutlich heller sind als die normale Haut. Ein Defizit an Melanin entsteht, wenn es nicht genügend Melanin bildende Zellen (Melanozyten) in der Haut gibt. Anlass für einen Mangel ist z. B. eine Zerstörung der Melanin bildenden Zellen. Die Melanin bildenden Zell können durch physikalische Einflüsse wie starke Kälte oder Röntgenstrahlung zerstört werden. Aber auch toxische Substanzen können zu einem Niedergang an Melanine bildenden Zellen führen. Eine gänzlich andere Ursache für eine Hypopigmentierung ist eine Beeinträchtigung des Transportes des Melanins aus den Melanozyten in die hornbildenden Zellen (Keratinozyten) der Oberhaut. Solch eine Beeinflussung des Transportes des Melanins kann bei entzündlichen Erkrankungen der Haut z. B. Schuppenflechte (Psoriasis = chronisch-entzündliche, erblich veranlagte Hauterkrankung) oder Neurodermitis (atopische Dermatitis = chronisch entzündliche, mit Juckreiz einhergehende Hauterkrankung) beobachtet werden. Andere Ursachen für eine Hypopigmentierung können eine Zerstörung der Melanozyten durch Autoimmunprozesse sein. Im Falle des Albinismus, der durch das vollständige Fehlen von Melanozyten in der Haut gekennzeichnet ist, handelt es sich um eine angeborene, genetisch bedingte Erkrankung.

Sommersprossen

Medizinischer Hinweis!

Wie, wo und warum entstehen Sommersprossen?

  • Sommersprossen sind in der Regel harmlos und gehen auf einen Anstieg des Pigments Melanin in der Haut zurück. Zur Bildung der Sommersprossen kommt es durch eine ungleichmäßige Verteilung des Melanins in der Haut.
  • Sommersprossen finden sich typischer Weise im Gesicht auf der Nase und den Wangen können aber auch auf Schultern, Armen und Dekolleté auftreten.
  • In Abhängigkeit der Sonnenstrahlung kommt es bei einer Verstärkung der Sonnenstrahlung, vornehmlich im Sommer, zu einer Zunahme der Sommersprossen. Mit Abnahme der Sonnen bedingten UV-Strahlung tritt in der Regel auch eine Verminderung der Anzahl bzw. ein verblassen der Sommersprossen ein.

Wie sehen Sommersprossen aus?

  • Eine normale Sommersprosse ist rund, die Farbschattierung reicht von rotbraun, gelbbraun, braun bis zu stark dunkel braun. Sie zeigen in der Regel eine rundliche Form und haben eine Größe von ca. 2 mm± 1mm. Sommersprossen sind in ihrer Art der Färbung und Größe bei jedem der sie hat einheitlich.

Kann man Sommersprossen Vorbeugen bzw. verhindern?

  • Untersuchungen an Zwillingen haben gezeigt, dass es eine erbliche Komponente gibt welche die Tendenz zur Bildung von Sommersprossen bewirkt. Daher kann man Sommersprossen nicht wirklich vorbeugen oder gar verhindern.

Was kann man gegen Sommersprossen tun?

  • Da die Stärke der Ausprägung der Sommersprossen von der UV-Strahlung der Sonne gesteuert wird, kann Sonnenschutzmittel mit einem hohen UV-Schutz die Ausprägung der Sommersprossen vermindern.

Melasma

Medizinischer Hinweis!

Wie, wo und warum entsteht ein Melasma?

  • Ein Melasma ist eine Form der Hyperpigmentierung verursacht durch eine erhöhte Produktion an Melanin. Andere Bezeichnungen für Melasma sind auch Schwangerschaftsflecken bzw. Chloasma.
  • Betroffen von dieser Art der Pigmentstörung sind in der Regel Frauen im gebärfähigen Alter. Bei Menschen mit einem dunklen Hauttyp tritt ein Melasma häufiger auf.
  • Die Pigmentstörung Melasma ist hormonell bedingt und kann durch die Einnahme der Antibabypille induziert werden bzw. im Rahmen einer Schwangerschaft auftreten. Durch die Hormone erfolgt eine Stimulation der Melanozyten in deren Folge es zu einer vermehrten Produktion von Melanine kommt.
  • Auch östrogenbildende Tumoren kommen als Ursache für eine Melasma infrage.
  • Durch UV-Strahlung wird die Ausbildung eines Melasmas begünstigt.

Wie sieht ein Melasma aus?

  • Bei einem Melasma handelt es sich um gelblich-braune bis graubraune Flecken auf der Haut, die meist eine unregelmäßige Form haben und sich farblich stark von der umgebenen Haut abheben.
  • Die Hyperpigmentierung eines Melasmas tritt hauptsächlich im Gesicht auf.

Kann man ein Melasma vorbeugen bzw. verhindern?

  • Da für die Ausbildung eines Melasmas die UV-Strahlung ein wichtiger Faktor ist, kann durch eine Vermeidung einer übermäßigen Dosis an UV-Strahlung der Entwicklung eines Melasmas etwas vorgebeugt werden.
  • Zur Vorbeugung eines Melasmas empfiehlt sich jede geeignete Möglichkeit die Haut vor UV Strahlung zu schützen.
  • Daher ist das Auftragen einer Sonnenschutzcreme gut geeignet. Um eine hinreichende Wirkung der Sonnenschutzcreme zu erreichen sollte diese immer mindestens 20 min vor einem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen werden und mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30 haben. Ein höherer Lichtschutzfaktor bietet natürlich einen besseren Schutz vor der UV-Strahlung und kann genauso gut benutzt werden.
  • Auch das Tragen eines großen Hutes, welcher das Gesicht beschattet und somit die UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht abhält bietet ein gewissen Schutz vor der UV-Strahlung.
  • Auf Besuche im Solarium sollte man verzichten.

Was kann man gegen ein Melasma tun?

Weißfleckenkrankheit / Vitiligo

Medizinischer Hinweis!

Wie, wo und warum entsteht die Weißfleckenkrankheit / Vitiligo?

  • Die Erkrankung tritt in der Regel als erstes an sonnenexponierten Körperteilen wie Gesicht, den Armen oder den Händen auf.
  • Das typische Erkrankungsalter ist der Lebensbereich zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.
  • Die genaue Ursachen für das Auftreten der Erkrankung sind noch unbekannt, aber neben genetischen spielen vor allem immunologische Faktoren eine wichtige Rolle.
  • Die Erkrankung kann sich über den gesamten Körper ausbreiten und sogar die Schleimhäute betreffen. Das Erscheinungsbild der Erkrankung kann sehr drastisch sein und dadurch beim betroffenen einen entsprechend großen psychischen Leidensdruck aufbauen.
  • Die Erkrankung ist nicht ansteckend, verläuft schmerzfrei, weitere körperliche Beeinträchtigungen treten nicht auf. Daher stellt Vitiligo eher ein kosmetisches Problem dar.
  • Als weitere Faktoren die eine Auslösung der Krankheit begünstigen können sind der Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln, Lösungsmitteln, Tätowierungen und Arzneimittel wie z. B. Tetracyclinantibiotika oder auch ß-Blocker bekannt.

Wie sieht die Weißfleckenkrankheit / Vitiligo aus?

  • Vitiligo ist eine chronische Hautkrankheit, die durch Pigmentverlust weiße Flecken auf der Haut verursacht. Der Pigmentverlust (Depigmentierung) wird durch eine Störung der Melaninproduktion ausgelöst.
  • Die Erkrankung wird in zwei Formen eingeteilt. Tritt die Störung der Melaninproduktion auf beiden Körperseiten symmetrisch auf spricht man von der nicht-segmentalen Form, welche den größten Teil der Erkrankungen ausmacht. Treten die Depigmentierungen nur auf einer Körperhälfte auf spricht man von der segmentalen Form der Erkrankung.

Kann man die Weißfleckenkrankheit / Vitiligo vorbeugen bzw. verhindern?

  • Da die genauen Gründe für das Auftreten der Erkrankung nicht bekannt sind ist ein Vorbeugen nicht möglich.
  • In sehr seltenen Fällen kann es durch ein Einwandern von Melanozyten aus nicht betroffenen Hautarealen wieder zu einer Pigmentierung der betroffenen Hautbereiche kommen, wobei allerdings der normale Pigmentierungszustand nicht erreicht wird.

Was kann man gegen die Weißfleckenkrankheit / Vitiligo tun?

  • Es gibt keine Behandlung, die für alle Patienten wirksam ist, eine Heilung ist nicht möglich.
  • Vitiligo an sich selbst muss nicht zwingend behandelt werden, da es eher eine kosmetische Thematik darstellt. Allerdings macht der mit dem Auftreten der Erkrankung sich bildende psychische Leidensdruck sehr häufig eine Behandlung notwendig.
  • Neben der Therapie mit Kortikoiden spielt insbesondere die Lichttherapie eine wichtige Rolle. Beide Therapieoptionen können nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
  • Betrifft die Erkrankung nur kleine Hautareale besteht auch die Option, dass diese Bereiche einer kosmetischen Behandlung unterzogen werden:

Tattos : Kleine Areale können in der eigentlichen Hautfarbe dauerhaft tätowiert werden. Da Tätowierungen allerdings auch mit zu den Faktoren gezählt werden die eine Vitiligo induzieren können ist diese Form der kosmetischen Behandlung nicht zu empfehlen.

Selbstbräuner : Durch auf die betroffenen Hautareale aufgetragene Selbstbräuner kann der farbliche Unterschied zur normalen Haut vermindert werden. Die Wirkung hält 3 bis 4 Tage an bevor der Selbstbräuner wieder neu aufgetragen werden muss. Allerdings ist es schwierig einen gleichmäßigen Effekt zu erreichen.

Camouflage Make-up : Hierbei handelt es sich um ein abdeckendes, wasserfestes Make-Up
mit einem hohen Anteil an Farbpigmenten, mit welchem eine gute und gleichmäßige Abdeckung erzielt werden kann. Eine tägliche Anwendung ist notwendig.

Altersflecken

Medizinischer Hinweis!

Wie, wo und warum entsteht die Altersflecken?

  • Durch eine über Jahre anhaltende intensive UV-Strahlung kommt es zu chronischen, Licht bedingte Hautveränderungen zu denen auch die Altersflecken zählen wobei es zu einer vermehrten Einlagerung von Melanin kommt.
  • Im Alter nimmt die Zellerneuerung ab. Das führt dazu, dass sich der Melaninabbau verlangsamt.

Wie sehen Altersflecken aus?

  • Die Farbe von Altersflecken variiert zwischen gelblich-braun bis dunkelbraun.
  • Sie zeigen in der Regel eine rundliche bis ovale Form. Aber auch eine ungleichmäßige Abgrenzung ist möglich.
  • Bei der Größe ist ein breites Spektrum möglich von einigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern ist alles möglich. Altersflecken sind nicht erhaben.
  • Im Gegensatz zu anderen Pigment bedingten Hauterscheinungen wie Sommersprossen, bilden sich Altersflecken im Alter nicht zurück.
  • Auch wenn Altersflecken etwas normales und eigentlich unbedenkliches sind, zeigen sie Veränderungen, werden sie größer, zeigen sie ein Wachstum das man sie fühlen kann, nässen oder bluten sie ist eine Vorstellung beim Hautarzt zur Abklärung notwendig.

Kann man Altersflecken vorbeugen bzw. verhindern?

  • Wie dargestellt ist die Hauptursache von Altersflecken eine über lange Jahre anhaltende intensive UV-Bestrahlung. Daraus ergibt sich als prophylaktische Maßnahme der konsequente Schutz der Haut vor übermäßiger UV-Bestrahlung durch die Sonne oder im Solarium.
  • Körperteile wie Gesicht und Hände können gerade im Sommer nicht durch textile Gewebe vor der Strahlung geschützt werden. Daher ist die Anwendung von Sonnenschutzmitteln die beste Möglichkeit des Schutzes.
  • Für eine optimale Wirkung sollten Sonnenschutzmittel rechtzeitig (ca. 30 min) vor der Strahlungsexposition auf die Haut aufgetragen werden.
  • Der Schutz der Haut ist insbesondere bei Kleinkindern von großer Bedeutung, da der Eigenschutz und die Fähigkeit zur Bildung von Melanin hier noch nicht voll ausgeprägt ist.
  • In Abhängigkeit von der Intensität der Sonnen- und somit der UV-Strahlung und der Eigenschutzzeit der Haut sollte die Produktwahl erfolgen. Je höher der Lichtschutzfaktor gegen die UV-A und UV-B Strahlung ist desto größer ist der Schutz.

Was kann man gegen Altersflecken tun?

  • Prinzipiell gibt es zwei mögliche Ansätze zur Behandlung von Altersflecken
  1. Behandlung mit kosmetischen bzw. arzneilichen Dermatologika zur Anwendung auf der Haut
  2. Behandlung mittels Lasertherapie

Café-au-lait-Flecken

Medizinischer Hinweis!

Wie, wo und warum entstehen Café-au-lait-Flecken?

  • Bei Café-au-lait-Flecken handelt es sich um eine Hyperpigmentierung, die meist schon angeboren ist.
  • Diese Art der Hyperpigmentierung kann vereinzelt aber auch mehrfach an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten.

Wie sehen  Café-au-lait-Flecken aus?

  • Café-au-lait-Flecken haben eine eher rundliche Form und können dabei in Größen von einigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern auftreten.
  • Bei Café-au-lait-Flecken handelt es sich um nicht erhabene, gleichmäßige Pigmentflecken. Aufgrund ihrer hellbraunen Färbung erinnern sie an Milchkaffee was zu der Namensgebung führte. Die Pigmentierung bei Café-au-lait-Flecken ist in sich einheitlich. Zeigen die Pigmentflecken eine uneinheitliche Pigmentierung sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
  • Treten die Café-au-lait-Flecken in einer gehäuften Form auf kann dies ein Hinweis auf eine neurokutanen Erkrankungen sein und sollte ärztlich abgeklärt werden.

Kann man Café-au-lait-Flecken vorbeugen bzw. verhindern?

  • Da es sich um eine angeborene Hyperpigmentierung handelt ist ein vorbeugen nicht möglich.

Was kann man gegen Café-au-lait-Flecken tun?

  • Da es sich bei Café-au-lait-Flecken in der Regel um eine harmlose Hautveränderung handelt ist eine Behandlung eigentlich nicht notwendig. Aufgrund eines evtl. vorhandenen psychischen Leidensdruckes kann eine kosmetische Behandlung sinnvoll sein:

Camouflage Make-up :

Hierbei handelt es sich um ein abdeckendes, wasserfestes Make-Up mit einem hohen Anteil an Farbpigmenten, mit welchem eine gute und gleichmäßige Abdeckung erzielt werden kann. Eine tägliche Anwendung ist notwendig.

Lasertherapie :

Eine medizinische Laserbehandlung stellt durchaus eine Option dar, allerdings ist die Erfolgsrate Typ abhängig.

postinflammatorische Hypopigmentierung

Medizinischer Hinweis!

Wie, wo und warum entsteht eine postinflammatorische Hypopigmentierung?

  • Die postinflammatorische Hypopigmentierung ist die Folge von viele entzündlich ablaufenden Hauterkrankungen wie z. B. der Psoriasis. Kommt es in Folge einer entzündlichen Hauterkrankung zu einer Pigmentstörung, so ist diese in der Regel nicht von Dauer kann aber über viele Wochen und Monate anhalten.

Wie sieht eine  postinflammatorische Hypopigmentierung aus?

  • In den Arealen in denen die Entzündung der Haut stattgefunden hat bilden sich unscharfe Bereiche mit verminderter Pigmentierung.
  • Die Größe der depigmentierten Fläche wird durch die Ausbreitung der vorausgegangenen Entzündung bestimmt.

Kann man eine postinflammatorische Hypopigmentierung vorbeugen bzw. verhindern?

  • Eine Depigmentierung der Haut infolge einer vorhergehenden Hautentzündung kann bisher nicht vorgebeugt werden.

Was kann man gegen eine postinflammatorische Hypopigmentierung tun?

  • Eine spezielle medizinische Behandlung ist in der Regel nicht notwendig, da im Laufe einiger Wochen oder auch Monate von selbst eine Repigmentierung der Haut erfolgt.
  • Wird für den Zeitraum bis zur Repigmentierung eine kosmetische Behandlung erwogen empfiehlt sich eine tägliche Abdeckung mit Camouflage Make-up, dieses ist wasserfest und hat eine hohe sowie gleichmäßige Deckkraft.

 

*Medizinischer Hinweis!

Rechtlicher Hinweis und Haftungsausschluss bezüglich medizinischer Themen:

Die auf pigmentstörungen.info vorgestellten Informationen ersetzen in keinster Weise einen Arztbesuch! Sie ersetzen NICHT eine professionelle medizinische Untersuchung, Beratung und Behandlung. Der Leser akzeptiert und bestätigt, dass die zur Verfügung gestellten Inhalte keinesfalls dazu verleiten sollen, verspätet einen Arzt aufzusuchen, eine ärztliche Behandlung abzubrechen, eine Selbstdiagnose zu stellen oder eine Behandlung vorzunehmen ohne den qualifizierten Rat eines Arztes. Die Texte wurden zu rein informellen Zwecken erstellt und mit größter Sorgfalt recherchiert und geprüft, allerdings war kein Arzt an deren Entwicklung beteiligt. Der Leser handelt auf eigenes Risiko und eine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit sowie Aktualität der Inhalte ist ausgeschlossen.

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